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RAIBA-Bankstelle Stanzach feiert 50-Jähriges Jubiläum

Auszug aus der Festrede von Geschäftsleiter Christian Frick anlässlich der 50-Jahrfeier der Bankstelle Stanzach.

Die Raiffeisenkasse hat eine fast 90jährige Geschichte hinter sich. Als Spar- und Darlehenskassenverein für die Gemeinden Bschlabs, Elmen, Vorderhonrbach, Hinterhornbach, Stanzach, Forchach und Weißenbach wurde diese unter dem 1. Obmann Leo Falger, Bauer in Stanzach am 18. März 1924 gegründet. Damals war die Währung noch Kronen und 1 Geschäftsanteil betrug 200 Kronen. 1926 kam dann der Schilling - 1 Genossenschaftsanteil war 1 S. 1929 wurde Alois Maldoner - Schmied in Stanzach als Vorstandsmitglied gewählt und es sei deshalb besonders erwähnt, da er in dieser Funktion maßgeblich die Bank in die Fusion begleitete. Er zählte zu den Pionieren dieses gemeinsamen Weges und blieb auch in der fusionierten Bank bis 1972 in dieser Funktion. Es war ein bemerkenswerter Mann: war Bürgermeister, 25 Jahre im Gemeinderat, 50 Jahre Dorfchronist. Darüber hinaus sei erwähnt, dass die gemeinsame Fusion damals zu den ersten in Tirol und zur allerersten im Bezirk gehörte - man sieht was damals für weitblickende Entscheidungen getroffen wurden.

Durch die Verschmelzung wurde damals die Basis für einen ganztägigen Bankbetrieb gelegt. Bis dorthin fanden die Geschäfte nur an Sonntagen in einem Nebenzimmer des Gasthof Krone statt. Dann wurde zumindest ein Halbtagesbetrieb Mo-Fr von 13.30 bis 16.00 und Samstag von 8.00-11.00 begonnen. Die Hauptaufgabe bestand damals darin, die Einwohner von der Möglichkeit eines Girokontos und dem „unbaren" Zahlungsverkehr zu überzeugen. Nur wenige hatten ein Girokonto. Mittels Wochenfahrschein und Postauto wurde die Bankstelle personell besetzt - Richard Lipp kam sogar einige Zeit mit dem Motorroller. 1964 wurde ein Dienstwagen angeschafft. Die Damen Waltraud Kärle u. Ulrike Ulses, welche den Schalterdienst übernahmen, waren sehr beliebt in Stanzach und heirateten hierher, heißt es in einem Protokoll.

1972 begann direkt nach dem Präsenzdienst Hermann Lechleitner seine Arbeit in Stanzach und prägte über viele Jahre die Entwicklung der Bankstelle. Ihm gelang es auch, das Geschäft soweit zu steigern, dass ein zweiter Angestellter, damals Robert Kofler, angestellt wurde. Bis heute hat sich die Bankstelle bestens entwickelt - stark geprägt unter anderem auch durch die langjährigen Bemühungen von Robert Hammerle.

Zwischenzeitlich schenken der RAIBA in dieser Region über 80 % der Bevölkerung das Vertrauen und stehen mit ihr in Geschäftsbeziehung. Dies bringt zum Ausdruck, dass die Raiffeisenbank vor Ort hier natürlich maßgeblich an der Entwicklung einer Region beteiligt ist. Und umgekehrt natürlich auch mit dieser Entwicklung selbst gewachsen ist.

Nicht nur die Entwicklung des Geschäftes mit den Kunden war der Führung wichtig, sondern auch zeitgemäße Räumlichkeiten. So gelang es 1978 gemeinsam mit der Gemeinde Stanzach eine neue Heimat im Gemeindehaus für die Bank zu finden. 1978 investierte man in den Standort rund € 120.000,00 und mit dem Umbau 2004 weitere € 170.000,00. Heute ist es eine Bankstelle, die den Anforderungen eines modernen Bankbetriebes entspricht.

Das Konzept beruht baulich und im Sinne der Abläufe auf drei Zonen. Die erste Zone bildet der Selbstbedienungsbereich, der den Kunden Serviceleistungen rund um die Uhr bietet. Die zweite Zone stellen die sogenannten Dialogsäulen dar, an denen Schaltergeschäfte und kurze Beratungen im Stehen stattfinden. Diskrete und ausführliche Beratungen finden in Büros statt, was als dritte Zone bezeichnet wird.

Es darf also mit Stolz behauptet werden, es hat sich in den vergangenen 50 Jahren einiges getan.

Zwei Altbürgermeister und treue Bankkunden mit Direktor Hannes Gomig. Albert Köck, 91 Jahre aus Vorderhornbach und Robert Winkler, 82 Jahre aus Stanzach.

Nicht nur Kinder waren begeistert vom E-Mobil, auch mit 91 Jahren hat man an diesem Gerät noch seine Freude.